Wir und wie wir zum Basenji kamen
 

Wir, das sind mein Mann Burkhard und ich, Maren Rausch.

Wir wohnen im flachen aber schönen Emsland (Niedersachsen) in einem süßen Häuschen mit Garten. 

Wir sind beide berufstätig – mein Mann arbeitet in der Speditonsbranche und ich in einem Anwaltsbüro als Sachbearbeiterin. In den letzten Jahren sind wir zu wahren Organisationstalenten geworden, um unsere Arbeit und unsere Leidenschaft, unsere Hunde, unter einen Hut zu bekommen. Das „Geheimnis“ heißt: Prioritäten setzen.  An dieser Stelle wollen wir auch die Gelegenheit nutzen, allen Berufstätigen, die sich ein Leben mit Hund wünschen, Mut zu machen - getreu unserem Motto: "Was man wirklich will, das kann man auch schaffen!" 

Aber bei allem guten Willen heißt es manchmal auch: Die Entscheidung für das Tier ist eine gegen den derzeitigen Einzug eines Tieres – schafft erst die Voraussetzungen und lebt dann euren Traum! Nicht jede Lebenssituation passt für einen Hund. Aber wenn man will, kann man sich sein Leben so bauen, dass es passt. Seid ihr euch unsicher, ob ein Basenji in euer Leben passt, wendet euch an einen Züchter, gerne natürlich auch an mich!

Ließen sich Beruf und Hund zu Anfang noch recht problemlos miteinerander vereinen, wurde das natürlich mit mehr Hunden und auch stetig wachsendem Interessens- und Wissensspektrum immer aufwändiger und schwieriger, so dass ich beruflich etwas kürzer treten musste. Vier Hunde, die Zucht - das alles braucht natürlich auch Zeit. Deshalb arbeite ich nicht mehr Vollzeit, sondern habe auf eine Dreiviertelstelle reduziert.

 

Unser ganz persönliches Hundeleben begann im Jahre 2006 als unser Jack Russell Rüde Jimmy bei uns einzog.

Das Leben zu dritt war toll, aber es war uns immer klar, dass früher oder später noch ein weiterer Vierbeiner bei uns einziehen würde. Ich habe mich jedoch lange schwer getan mit dem Gedanken an einen zweiten Hund. Ich habe mich gefragt, ob ich meine Liebe würde aufteilen können. Dass ich das gar nicht muss, sondern Liebe, auch die zu Hunden, sich potenziert, wenn die Familie wächst, wusste ich damals noch nicht. Ich konnte mir einfach das Bild nie vorstellen, egal was für ein Hund, es passte in meinem Kopf einfach nicht. Dann stolperte ich über eine Hundezeitschrift, mit dem weltsüßesten Welpen auf dem Titel! Ich hatte den Basenji entdeckt! Es folgte ein Informationsmarathon im Internet, Kontaktaufnahmen zu Züchtern, eine Fahrt zu einer Züchterin (Jimmy im Gepäck), um die kleinen Kobolde auch in echt einmal erleben zu können, und diverse Telefonate.

Glücklicherweise stießen wir bei unserer Suche dann auch recht schnell auf den Zwinger Thandos, die Züchter Kathleen und Olaf Thomas.

Es muss wohl Schicksal gewesen sein – nicht nur, dass Kathleen und ich schon beim ersten Telefonat auf einer Wellenlänge lagen, nein – es gab gerade ein kleines Wunder im Kennel Thandos:  Sommerwelpen! …und ein kleiner Rüde suchte noch nach seiner künftigen Familie. Wir haben hin und her überlegt, irgendwie war klar, dass wir uns diese Gelegenheit nicht entgehen lassen wollten, andererseits ging das alles plötzlich doch schneller als geplant. Den letzten Schubs in die richtige Richtung haben wir einem weiteren Züchtertelefonat zu verdanken. Nicole Bräuer, die Züchterin von Akiros Eltern, (Kennel: Shadows of the Congo, www.paloma-der-basenji.de) hat mir auf nette Art den Kopf gewaschen und nach diesem Telefonat habe ich mich mit klopfendem Herzen erneut bei Familie Thomas gemeldet.  

 

Schon einen Tag später stand die Entscheidung auf beiden Seiten eigentlich fest und ein Termin für unseren ersten Besuch bei Kathleen, Olaf, Otis, Senya und den Welpen war schon ausgemacht.

Wir verbrachten einen wundervollen Tag zusammen und die Zeit verging wie im Flug. Die Welpen waren einfach zauberhaft. Es war toll zu sehen, wie sie aufwachsen und wir haben unglaublich tolle Menschen kennengelernt, auf deren Unterstützung wir nach wie vor zählen können.

 

Akiro eröffnete mir in den kommenden Monaten eine ganz neue Welt. Ich begann ihn auszustellen, an Basenji-Veranstaltungen teilzunehmen und auch Rennbahnluft haben wir geschnuppert. So ist es nicht verwunderlich, dass sich irgendwann der Gedanke an eine eigene Zucht einschlich und damit auch der an eine zu uns passende Basenji-Hündin.

Anfang 2012 trafen wir dann die Entscheidung, tatsächlich noch eine - mit Akiro möglichst unverwandte - Hündin zu uns zu holen. Züchterseiten wurden gewälzt, Telefonate geführt und Wurfplanungen genauestens unter die Lupe genommen.

Die Auswahl fiel dann auf die Zucht von Noel Baaser, Mutabaruga Basenjis. Dort wurde für 2012/2013 ein rein tricolor-farbener Wurf geplant. Wir lernten uns kennen, waren uns sympathisch und so kamen wir schließlich auf die Warteliste. Am 13.12.2012 kam dann unsere Inaya zur Welt (Mutabaruga's Positive Vibration), die nun seit dem 09.02.2013 unsere kleine Familie komplettiert.

 

Weihnachten 2019 wurde schließlich unser Chandu geboren. Chandu ist einer von zwei Welpen unseres C-Wurfs und Sohn von Akiro und Inaya, der erste selbstgezogene Welpe, der bei uns lebt.

 

 

Weitere Infos zu Akiro, Inaya und Chandu findet ihr oben in der Auswahl mit einem einfachen Klick auf den jeweiligen Namen.

 

 

 

Abschließend ein kleiner Aufruf an alle, die mit dem Gedanken spielen, sich das Leben mit einem Basenji teilen zu wollen:

Informiert Euch! Traut euch!
So einfach ist das.

 

Nehmt Kontakt mit einem Züchter auf. Nehmt euch auch die Zeit, Züchter kennen zu lernen, und vertraut eurem Bauchgefühl. Mit ein bisschen Glück bekommt ihr nicht nur einen wundervollen, gut geprägten und gesunden Welpen , sondern auch eine neue Menschen-Freundschaft, die euch Hilfe, Unterstützung und immer ein offenes Ohr garantiert!

 

 


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