Weil ich gerne Geschichten mit euch teilen möchte und auch Meinungen, Ansichten und Tipps loswerden will - all das in eher unregelmäßiger Abfolge und je nach Lust und Laune - gibt es ab ab sofort ein neues Element auf dieser Homepage, nämlich einen Blog! Die klassische "News-Seite", die ich auf anderen Homepages immer super finde, liegt mir irgendwie nicht. Das hier könnte besser passen. Diverse Blogversuche meinerseits scheiterten bisher daran, dass ich einfach nicht so regelmäßig dazu komme, etwas zu schreiben und ehrlich gesagt auch gar nicht immer die Lust dazu habe. Mit den Basenjis unterwegs zu sein und etwas zu unternehmen, ist dann doch meist reizvoller. Wer aber dennoch Lust hat, hin und wieder was von mir zu lesen und/oder auf dem Laufenden zu bleiben, was wir so treiben, darf mir hier sehr gerne folgen.
 

25
Oct
Hoopers

Kaum zu glauben aber wahr. Gefühlt gerade erst begonnen, ist unsere erste Hoopers-Saison nun schon wieder vorbei. Leider! Vorgestern Abend hatten wir das Abschlusstraining einer tollen ersten Trainingsrunde, die in diesem Frühjahr startete. Zeit also für ein kleines Resümee.

 

Hoopers. Was ist das überhaupt?

  • „Hoopers ist ein Hundesport für Hund und Mensch.
     
  • Hoopers, auch bekannt unter Hoopers-Agility oder N.A.D.A.C Hoppers, ist eine Sportart aus den USA. Diese, in Europa noch relativ junge Hundesportart, findet langsam aber sicher immer mehr Anhänger und Begeisterung in der Hundeszene und ist in der Zwischenzeit auch schon in einigen DVG Vereinen angekommen. Es erscheint an der Zeit diese interassanten Hundesportart eine Plattform zu bieten.
     
  • Hoopers ist eine Hundesportart in der es darum geht, einen Hindernisparcours bestehend aus z.B. sogenannten Hoops, Tunnel, Tonnen, Pylonen, Slalom und Gates fehlerfrei zu bewältigen. Eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund und ein hohes Maß an Geschicklichkeit im Team sind die wichtigsten Grundlagen für diesen Hundesport.


     
  • Für wen ist Hoopers geeignet ?/ wer eignet sich für Hoopers ?
  • Hoopers ist für Jedermann und "Jederhund" geeignet! Alter, Rasse und Größe spielen so gut wie keine Rolle. Voraussetzung jedoch ist, dass die Hunde freudig mitarbeiten. Es ist auch für Hunde geeignet, die aufgrund körperlicher Einschränkungen nicht (mehr) springen dürfen. Auch für Hundeführer, die nicht mehr ganz so “gut zu Fuß” sind, ist diese Sportart bestens geeignet.

     
  • Wie funktioniert Hoopers genau?
  • Wie im klassischen Agility gibt es auch hier einen Geräteparcours, der in einer bestimmten Reihenfolge vom Hund durchlaufen werden muss. Anders als im Agility muss der Hund in einem Hoopers Parcours nicht springen. Der Parcours ist in der Regel sehr weitläufig und besteht aus Bögen (Hoops), Tunneln, Tonnen (Barrels), Pylonen und Zäunen (Gates). Die Reihenfolge, Distanz und Anzahl der Gräte richtet sich nach dem Können bzw. der Klasse des jeweiligen Hund-Mensch-Teams.
  • Eine große Besonderheit besteht darin, dass der Hundeführer NICHT mitläuft. Der Hundeführer bringt seinen Hund zu Beginn an den Start und begibt sich dann in seinen festgelegten Führbereich, den er während des Laufes nicht verlassen darf. Der Hund wird nur mit Körpersprache, Sicht- und Hörzeichen auf Distanz durch den Parcours geführt.

     
  • Beispiele Möglicher Hörzeichen, die der Hund lernt, können sein:
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  • “Außen” - zum Umlaufen von Hindernisse
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  • “Weg” – vom Hundeführer weg arbeiten
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  • “Rum” - nimm das Hindernis im Rücken des Hundeführers
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  • “Vor, Go, Lauf” – nimm alle Hindernisse geradeaus vor dir (Leitsignal).
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  • “Zuzuzu, Lilili, Rerere” - Zum HF kommend, Links und Rechts
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  • Plus die entsprechenden Körperhilfen: Arme, Schultern, Blick,...
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  • Was gilt es zu beachten?
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  • Es ist grundsätzlich unbedingt darauf zu achten, dass ein Hund im Training nie überfordert wird, da in dieser Hundesportart der Mensch nicht mitläuft, sondern aus einem festgelegten Bereich den Hund führt.“

 

Quelle:https://www.dvg-hundesport.de/home/sportarten/hoopers~1f.de.html

 

 

Was mich daran gereizt hat, war – neben der Tatsache, dass die Trainerin eine liebe Freundin von mir ist und wir schon viel zu lange nichts mehr gemeinsam gemacht haben – herauszufinden, ob Akiro und ich das können. Nur mit Körpersprache und Stimme auf Distanz führen – Akiro ist zwar ein „Hundeplatzbasenji“, der totalen Spaß an der gemeinsamen Arbeit hat, aber DAS klang wirklich anspruchsvoll. Ist es auch! Aber machbar.

Alles wird sehr kleinschrittig aufgebaut und man geht erst dann einen Schritt weiter, wenn der erste sitzt. Wir sind eine kleine Gruppe unterschiedlicher Menschen und Hunde und jeder bekommt genau die Zeit, die er braucht. Eine goldene Regel ist: Der Hund kann nichts falsch machen. Läuft er falsch, habe ich ihm den Weg falsch angezeigt oder nicht deutlich genug.

Wundert man sich anfangs noch, ob die Trainer nicht total übertreiben, wenn sie die leichteste Fußfehlstellung des Hundeführers korrigieren und ist überzeugt, dass der eigene Hund so genau ganz sicher nicht auf einen achtet, ertappt man sich schon nach den ersten Trainingsrunden dabei, wie man selbst beginnt, die anderen zu analysieren und tatsächlich zu SEHEN, dass es sehr wohl so ist.

Akiro hat mich total beeindruckt, weil er einfach an meiner Seite ist. Ohne wenn und aber. Ohne Leine und egal, dass die anderen Hunde da sind. Er war – und ist! - einfach da und bei mir (außer wenns regnet, aber das ist ein anderes Thema). Grundsätzlich sollte der Grundgehorsam schon sitzen, damit Hoopers funktionieren kann. Akiro ist da ja ein alter Profi. Ob ich mich mit Chandu vielleicht bereits im nächsten Jahr herantrauen kann, bleibt wohl abzuwarten ;-)

Für mich war - und ist - es eine besondere Herausforderung nicht mitzulaufen, sondern Akiro von einem festen Platz aus zu führen. Da kommen dann die alten Agility-Verhaltensweisen wieder zum Vorschein.

Der Trainingsablauf ist so, dass immer ein Mensch-Hund-Team an der Reihe ist und die anderen zusehen. Und ich sag Euch, man lernt so unglaublich viel!!! Und es ist absolut beeindruckend, wie sich unsere Körpersprache auswirkt, wie fein eingestellt unsere Hunde auf alles sind, was wir tun, wie wir es tun. Das ist gleichzeitig das Schwierige daran – man merkt nämlich auch, dass man seinen Körper so gar nicht unter Kontrolle hat und wie schwer es fällt, sich richtig „auszudrücken“.

Es ist super spannend auch die anderen Teams zu beobachten, zu analysieren und sich mit zu freuen. Wir sind zu einer ganz tollen Truppe zusammengewachsen und ich hoffe sehr, dass nächstes Jahr alle noch dabei sind!

Ein bunter Haufen unterschiedlichster Hunde und Menschen

(Bruno, der so groß ist wie eine kleine Kuh und sonst im Hundesport allein auf Grund seiner Größe irgendwie    immer raus ist, kann beim Hoopers super mitmachen - die oft aufgedrehte und trotzdem so aufmerksame Ida, deren Frauchen, nicht so gut laufen kann, so dass sie beim Hoopers im Sitzen trainiert und uns nur zu oft sprachlos macht, weil das so super funktioniert -  Jack, der alle lauthals anfeuert und den Spaß seines Lebens hat -  Frieda, der man ihre sonstige Unsicherheit, im Parcours so gar nicht mehr anmerkt - Mila, einen so  ausgeglichenen Hütehund wie sie, habe ich selten erlebt - Nero, der augeweckte kleine Streber )

die mir in den letzten Monaten alle sehr ans Herz gewachsen sind.

Hoopers ist sehr anstrengend für die Hunde, weil sie sich unglaublich konzentrieren müssen. Umso wichtiger sind die Trainer, die ein Auge darauf haben, dass niemand überfordert wird und der Spaß an der Sache immer im Vordergrund steht. Anna und Verena - ihr macht einen ganz tollten Job!! Danke.

Von den oben erläuterten Kommandos beherrschen wir inzwischen das "Außen", das "Lauf" und das "Zu" schon ganz gut und damit kann man schon richtige Sequenzen laufen. Es ist allerdings noch ein weiter Weg bis wir irgendwann mal wirklich gut sind. Aber darum geht es gar nicht. Es geht um die gemeinsame Arbeit und den Spaß und ums lernen an sich! Mal gucken, wie weit wir noch so kommen....

Ein paar Trainingseindrücke habe ich euch mal bei Youtube hochgeladen, und zwar ganz bewusst nicht nur die Glanzleistungen ;-). Die Qualität ist nicht die beste, aber man erkennt worum es geht.

Folgt einfach den Links:

 

Hoopers 1

Hoopers 2

Hoopers 3

Hoopers 4

Hoopers 5

 

Kommentare

- Vorsicht, dieser Post könnte Spuren von Werbung enthalten,
für die ich leider gar nichts bekomme! ;-) -

 

Ich lege Wert auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung meiner Hunde und bin überzeugte Barferin. Ich habe schon diverse Rezepte für Hundekekse ausprobiert und besitze einen kleinen Dörrer, mit dem ich regelmäßig Fleischstreifen trockne, die sich ebenfalls super als Leckerchen eignen.

Um meinen kleinen Teenager zu motivieren, braucht es aber was ganz besonderes momentan. Auch Akiro solll beim wöchentlichen Hoopers-Training etwas tolles bekommen. Da es bei der momentanen Hitze irgendwie ekelhaft ist, ständig mit Hacki (rohes Rinderhack) zu arbeiten, war ich also mal auf der Suche und bin im WorldWideWeb auf ein Rezept für Hundeleberwurst gestoßen, das ich unbedingt ausprobieren musste. Ein paar Tage Bedenkzeit brauchte es schon. Seit ich für unseren A-Wurf mal rohe Leber püriert und mir seinerzeit geschworen habe, DAS oder etwas ähnliches nie wieder zu tun (*würg*), musste ich das tatsächlich erst ganz in Ruhe durchdenken.

Unsere Hunde LIEBEN Leberwurst und die Hundeleberwurst aus dem Supermarkt finde ich nicht nur unangemessen teuer, sondern bin auch etwas skeptisch, was die Inhaltsstoffe angeht. Auch die Leberwurst, die man sich hin und wieder selbst aufs Brot schmiert, ist keine ideale Lösung, wobei ich das für zwischendurch absolut vertretbar finde. Dass ich auf die Ernährung achte, ist nicht gleichbedeutend damit, dass es nicht auch mal Essensreste oder Aldi-Leckerchen gibt. Ich möchte prinzipiell und grundsätzlich gesund füttern, aber ich bin kein Freund von Dogmen und Extremen. Alles in Maßen, entspricht am ehesten meiner Überzeugung.

Aber zurück zum Thema! Ich MUSSTE es einfach ausprobieren. DIY find ich superspannend und teste einfach gerne rum, wenn dann bestenfalls auch noch die Hunde etwas davon haben, ist es perfekt. Und ich bin ABSOLUT begeistert. Die Zubereitung war gar nicht ekelhaft. Gut, es läuft einem jetzt auch nicht direkt das Wasser im Mund zusammen, aber es ist wirklich nicht so fies wie befürchtet.

Die Wurst ist günstig und einfach zu machen, es geht schnell und sie lässt sich super einfrieren, so dass ich nun über Monate mit DEM Leckerchen schlechthin ausgerüstet bin und bekomme dabei nicht mal mehr schmierige Finger.

Und weil ich ja ein netter Mensch bin (meistens jedenfalls) teile ich mein geklautes und dann angepasstes Rezept gerne mit Euch:

 

(Ich habe eine Geflügelleberwurst gemacht, das Ganze geht aber genauso gut mit Rindfleisch.)

500 g Hähnchenleber
250 g Geflügelfett
1 kg Muskelfleisch (Hühnerherzen in meinem Fall)
eine mittelgroße Zucchini

Fett mit Muskelfleisch (Herz) in einem Topf mit kochendem Wasser gebenund durchkochen lassen. Wenn das Fleisch gar ist, Zucchini und Leber zugeben und ebenfalls kurz durchkochen lassen. Abseihen und pürieren bis eine homogene Masse entstanden ist.

Je nachdem wie flüssig man die Leberwurst haben möchte, kann man mehr oder weniger Zucchini hinzufügen. Zusätzlich lässt sich die Konsistenz durch die Zugabe von etwas Kochwasser steuern.

Apropos Kochwasser: Das kann man super in Eiswürfelformen einfrieren und als Futterzugabe nutzen, da es einige wasserlösliche Vitamine und Mineralstoffe enthält  und - glaubt man meinen Hunden - lecker schmeckt und jedes Alltagsfutter zum absoluten Highlight werden lässt.

 

Das Rezept lässt sich ganz einfach halbieren, vierteln oder verdoppeln. Ihr solltet nur das Mischverhältnis 2 : 1 : 4 (Leber:Fett:Muskelfleisch) beachten.

 

Unsere recht große Menge Leberwurst habe ich portionsweise eingefroren und auch den Auftau-Test hat sie mit Bestnote bestanden. Ich habe mir bei Amazon auswaschbare Tuben aus leichtem Silikon (natürlich BPA-frei und lebensmittelecht) bestellt, und zwar diese hier:

http://www.amazon.de/gp/product/B01LS0GGCG/ref=ppx_yo_dt_b_asin_title_o04_s00?ie=UTF8&psc=1

Ich bin zwar ein großer Befürworter von plastikfreien Alternativen, wo es möglich ist und finde es einfach wichtig, ein bisschen mehr auf Nachhaltigkeit zu achten. Dennoch haben mich diese kleinen Tuben überzeugt und sie scheinen auch sehr langlebig zu sein. Einwegplastik muss nun wirklich nicht sein, aber hiermit kann ich mich gut arrangieren.

 

So und nun: Viel Spaß beim Nachkochen - Eure Hunde werden Euch lieben, versprochen!

 

 

 

Kommentare

 

(M)ein kleines Resümee
-natürlich rein subjektiv und nur eine persönliche Meinungsäußerung-

 

Nach zehn Rassehundeausstellungen in den Bremer Messerhallen wird aus "Bremen bellt" in diesem Jahr zum ersten Mal "Weser Ems bellt" in Hude-Wüsting auf dem Gelände der LandTageNord.

Man muss ehrlicher Weise sagen, dass man der Veranstaltung anmerkte, dass sie kurzfristig organisiert worden ist.

Ich kann verstehen, dass sich viele Aussteller, insbesondere über die "Parkplatz-Stau-Situation" geärgert haben. Ich kann natürlich nur für den Samstag sprechen, da ich nur am Samstag dort war. Es war aber so, dass die Einweiser zunächst die am weitesten vom Ausstellungsgelände entfernten Parkplätze befüllt und erst dann jeweils einen Parkplatz weiter freigegeben haben. Das hat zu extremem Stau und zu Verzögerungen geführt, die sich natürlich durch den Tag gezogen haben. Mal ganz davon abgesehen, dass, wenn man kilometerweit (gefühlt) an leeren Parkplätzen vorbei zu den Ringen hetzen muss, das nicht unbedingt stimmungsförderlich ist. Zumal an sich ausreichend Parkplätze vorhanden waren und mir diese auch gut gefielen!

Auch einige andere Dinge sind leider nicht ganz ideal gelaufen. Viele Getränke gab es nur in Gläsern, die man zu den Ringen mitnehmen konnte. Die Gefahr von Glasbruch ist einfach zu groß. Hundepfoten und Scherben verstehen sich nun mal nicht so gut!
Die Ringe waren nur schwer als solche zu erkennen und zu finden, weil man die Ringnummern vom Weg aus nicht sehen konnte.
Ich habe mich mit einigen Industrieaufstellern unterhalten, die mit ihren Kartenlesegeräten keine Verbindung zustande bringen und deshalb nur Barzahlungen entgegennehmen konnten. Ich hoffe, die dadurch verursachten Verluste haben sich noch in Grenzen gehalten!

UND DENNOCH:
Ich möchte durchaus eine Lanze für den neuen Standort brechen! Das Gelände finde ich superschön! Es ist weitläufig, man hat Platz, so dass Aussteller wie Hunde entspannter wirkten - jedenfalls auf mich. Ringe und Industrie voneinander zu trennen und die Industrie auch nach drinnen zu verlagern, halte ich für eine sehr gute Idee. An den Wegen waren die üblichen Kotbeutelspender und Mülleimer aufgestellt. ABER es gab auch alle paar hundert Meter Wasseranschlüsse, was ich ziemlich großartig fand. Ringhelfer - auf jeden Fall, die unserem Ring - waren sehr nett und hilfsbereit und hatten Freude an ihrer Arbeit. Ich habe mich wohl gefühlt.

Unterm Strich solte man dankbar sein, dass trotz der Kürze der Zeit für die Organisation am neuen Ort, die Ausstellung überhaupt stattfinden konnte. Mir hat es trotz der Kritikpunkte wirklich gut gefallen und ich hoffe, dass der Standort beibehalten werden kann und dass die Organisatoren mit etwas mehr Vorlaufzeit im nächsten Jahr einen noch reibungsloseren Ablauf gewährleisten können.

Ich jedenfalls komme gerne wieder.

 

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Wenn der Richterbericht mit "Höchst selbständiger Jungrüde..." beginnt und mit "...bewegt sich typisch, aber nach eigenen Vorstellungen." endet, weiß man, welche Rasse da gerichtet wurde, oder?

Mag sein, dass sich so mancher an einer solchen Fomulierung stört, ich hingegen feiere sie total. Ich weiß, dass ich noch in zig Jahren darüber schmunzeln muss und mir der gestrige Tag sofort wieder präsent sein wird. Eine tolle Erinnerung an eine turbulente Zeit. Außerdem passt das Ergebnis. Chandu ist nämlich gestern bei der Internationalen Rassehundeausstellung in Hude-Wüsting (Weser Ems bellt) mit vv1 und wundervollem Richterbericht Jüngstensieger geworden!

Er hat nicht besonders gut mitgemacht und - auch wenn ich humorvolle Richter super finde - habe ich mich im Ring wie ein blutiger Anfänger gefühlt und auch etwas "vorgeführt". Das ist aber wohl eher mein Problem als Schuld des Richters. Der Ring lag voller Leckerchen - wohl riechende und offensichtlich wohl schmeckende Hundewurst und - immerhin liefen vor uns Bourdeauxdoggen, Bullmastiffs, Mastina Napoletano und Mastin del Pirineo - ordentliche Portionen davon! Klappte die erste Runde noch ganz gut, lief Chandu auf der Diagonalen über eine breite Wurstspur und fand es deutlich spannender die Krümel aus dem Gras zu fischen, statt mir zu folgen. Der Zwischenruf des Richters, dass ich lernen müsse, wer der Boss ist und mich gegen den Kleinen durchsetzen, machte die Situation nicht unbedingt einfacher! Zumal ich mich schlicht weigere, an der dünnen Ausstellungsleine herumzuziehen und zu viel Druck auszuüben. Darum ging es ja auch gar nicht. Recht hatte Herr Eberhardt natürlich nämlich trotzdem! Die Wurst war interessanter als ich, und zwar mit Abstand!
Bei der Bewertung im Stand vor dem Richtertisch stand Chandu dann direkt vor einer weiteren napfgroßen Portion Wurst im Gras und hat natürlich wieder nur gehampelt. Aber da muss man dann einfach durch, auch wenn es unangenehm ist.

Toll fand ich, dass sich Herr Eberhardt noch im Ring die Zeit genommen hat, die Details seiner Bewertung zu erklären, die angesprochenen Punkte zu zeigen und mir zu meinem kleinen Querkopf zu gratulieren!

Es war ein toller Aussstellungstag. Ich habe viele Leute wiedergetroffen, die ich ewig nicht gesehen habe und wirklich tolle Unterhaltungen geführt. Danke Daniela, dass du die Basenji Big Three (Bellt nicht - haart nicht - stinkt nicht) mit deiner trockenen Ergänzung "Folgt nicht" zu meinen Basenji Big Four gemacht hast ;-)
Chandu hat uns wohl zugehört und das ganze gleich im Anschluss unter Beweis gestellt.

Ich habe mich total gefreut, dass Chandus Welpentrainerin, von der ich zwar wusste, dass sie dort sein würde, sogaer extra nach uns gesucht hat, da sie Chandus "Auftritt" auch gern sehen wollte. Wir haben uns supernett unterhalten und hatten eine tolle Zeit. Schön, dass du da warst, Stefanie!

Heike mit Simba und Malia, "Männe" Koch, Dieter und Karin...so viele Menschen, die man lange kennt und viel zu selten sieht.

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21
Jul
CHANDU

Wenn ich mich hier so durch die Seiten klicke, fällt mir auf, dass ich bisher viel zu wenig Chandu-Bilder mit euch geteilt habe. Das wird heute nachgeholt.

Er wird so schnell groß, dass ich doch unbedingt ein paar "ältere" Bilder hier verewigen möchte. Es geht los mit seinem allerersten Welpenspieltreff. Auf den Bildern ist er neun Wochen alt. Dann machen wir einen kleinen Sprung zu einem Shooting von und mit Angelika und Hartmut Joswig. Wenn ich mich recht erinnere ist Chandu hier ca. 14 Wochen alt. Wir haben uns für dieses Shooting bei Basenjibekannten in der Nähe getroffen, Chandis Spielgefährte ist Aaron (Mutabaruga's XP Steele Pules). Aaron ist ca. 2 Wochen älter als unser Kleiner und auch eine echte Schönheit, nicht wahr?

Ganz am Ende gibt es dann noch ein paar aktuellere Fotos, die am 06.07.2019 am Rande der IRA Hannover entstanden sind.

Und jetzt halte ich die Klappe und wünsche euch viel Spaß mit den Bildern:

 

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